Spannende Rennen sind wieder am Iberg zu erwarten

Traditionell wird seit Jahren am letzten Wochenende im Juni am Heiligenstädter Iberg die Startflagge zum Lauf der Deutschen Bergmeisterschaft für Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge geschwenkt.
Das ist auch in diesem Jahr der Fall. Am 26. und 27. Juni wird sich Heiligenstadt wieder in ein Zentrum des Rennsports verwandeln.
Die Vorbereitungen des Motorsportclubs Heilbad Heiligenstadt im ADAC sind in die heiße Phase eingetreten. Zahlreiche Arbeitseinsätze entlang der Strecke liegen hinter den fleißigen Helfern, um den zahlreichen erwarteten Gästen einen guten Überblick über das Geschehen auf der Piste zu offerieren. Dazu trägt nicht zuletzt das neue Licht-Raum-Profil entlang der Strecke bei. Die Streckenposten wurden am 10. Juni geschult, auch die Kassierungshelfer wurden in ihre Aufgaben eingewiesen.
Für die Mitglieder der Rennleitung und auch für die Gäste soll das 16. Ibergrennen wieder ein Glanzlicht im Jahreslauf und zudem innerhalb der Deutschen Bergmeisterschaft setzen,
zumal in dieser Saison die Rennen am Rennsteig und am Kyffhäuser aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden können beziehungsweise konnten. Darum rechnet man damit, dass noch mehr Fans aus Thüringen vom Iberg angezogen werden. Und sie haben allen Grund dazu, denn der Heiligenstädter Traditionskurs wird aller Vorraussicht nach für die Formel 3000 wieder die Zulassung bekommen. Am Freitag vor der Veranstaltung wird die Rennstrecke von Vertretern des DMSB inspiziert und die Rennleitung hofft auf die Zulassung der Formel 3000.
Es gibt derzeit 2 Anfragen von Formel 3000 Piloten die am Iberg fahren möchten.Dies wäre ein absolutes Highlight für die Fans.
Uwe Lang hat sich in der Gruppe CN bereits angekündigt. Er gilt als geheimer Favorit da Marcel Steiner und Jörg Weidinger in diesem Jahr leider nicht an den Iberg kommen.
Fans der Tourenwagen dürfen sich nicht zuletzt auf Reto Meisel freuen. Der Schweizer, der für den Heiligenstädter Club unterwegs ist, legte in der vergangenen Saison mit seinem Mercedes JUDD RM
einen derartigen Durchmarsch auf die deutschen Rennstrecken, dass er bereits im September vorfristig den Meistertitel bei den Tourenwagen sicher hatte.
Klar, dass er es auf seiner Hausstrecke wieder einmal richtig krachen lassen will.
Als Lokalmatadore darf das Publikum Markus Wüstefeld, Lars Bröker und Thomas Klingelberger im Programmheft lesen, ebenso Gerhard Dietrich, der mit seinem Estonia 25 auf den Rundstreckenkursen vom Sachsenring, Eurospeedway und Hockenheim zu Hause ist, und Sascha Herz mit dem unverkennbaren schwarzen Reynard Formel Opel Lotus sind mit von der Partie. Als Schirmherr, auch das ist Tradition, fungiert niemand anderes als der frühere Ministerpräsident Thüringens, Dieter Althaus.
Das Training beginnt am Samstag, 26. Juni, um 8.30 Uhr und wird sich bis 18 Uhr erstrecken. Die Startflagge zum ersten Wertungslauf fällt am Sonntag um 9 Uhr.
Karten gibt es an den Tageskassen. Für Erwachsene kostet der Eintritt am Samstag 7 Euro, am Sonntag 8 Euro. Kinder zahlen jeweils vier Euro.
Beide Tage zusammen gibt es günstiger, das Kombiticket kostet 12 Euro. Die Moderation übernehmen übrigens in altbekannter Manier Streckensprecher Uli Kohl und Adi Rückewold bekannt vom Radiosender Antenne Thüringen.
Silvana Tismer
Foto: Eckhard Jüngel
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